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Feuer, Funken, Farben

Von Wiley-VCH zur Verfügung gestellt

Funken, die nicht klassisch rot oder gelb- bis weißgolden gefärbt sind, können pyrotechnische Effekte bereichern. Dafür eignen sich vor allem Seltenerdmetalle, deren Funken sogar ihre Farben wechseln.

Ob am Lagerfeuer oder beim Benutzen eines Winkelschleifers: Die Theorie der Funkenbildung ist relativ gut verstanden.1–3) Das einfachste Modell nimmt den Funken als heißes Partikel eines Elements an, das in einer spezifischen Farbe glüht. Der Funken beruht auf glühender kondensierter Materie und folgt somit dem Planck‘schen Strahlungsgesetz. Daher beschränkt sich seine Farbe auf den Bereich von dunkelrot bis gleißend weiß. Die Temperatur bestimmt dabei die Farbe und Intensität der Emission. Die Art des Elements beeinflusst über die Reaktivität gegenüber Luftsauerstoff wiederum die Temperatur und damit die Farbe des Funkens. Im Detail wird das Modell komplizierter, da die umgebende, geschmolzene pyrotechnische Formulierung die Partikel in ihrem Abbrandverhalten verändert (Infokasten).

INFO: So unterscheiden sich Flamme und Funke

Funken sind glühende Partikel. Ihre Farbe richtet sich nach der Temperatur des verbrennenden Partikels (tiefrot ab zirka 500

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