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Fachjargon verhindert Aufmerksamkeit

Von Wiley-VCH zur Verfügung gestellt

Wissenschaftler, die viel zitiert werden möchten, sollten in ihren Veröffentlichungen möglichst wenig Fachterminologie nutzen. Das ist das Ergebnis einer Studie zweier Umweltwissenschaftler, die über 21 000 Paper aus der Höhlenforschung ausgewertet haben, einem stark interdisziplinären Fachgebiet. Demnach werden Arbeiten, die in Titel und Abstract spezielle Fachbegriffe enthalten, seltener zitiert also solche ohne Fachjargon.

Den Grund sehen die Autoren in der Fülle der Veröffentlichungen: Ein Wissenschaftler schaut sich im Durchschnitt pro Jahr etwa 1100 Titel und 200 Abstracts an, liest aber nur 97 der Paper vollständig. Bleibt die Wortwahl von Titel und Abstract unverständlich, wird sich der Leser den Text des Artikels also gar nicht erst anschauen. Zudem sind Paper mit speziellen Begriffen in Datenbanken schwerer auffindbar. Autoren sollten demnach nur dann Fachsprache verwenden, wenn es unvermeidbar ist.

doi: 10.1098/rspb.2020.2581

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