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Meinungsbeitrag

Erzählen Sie mal über sich

Von Wiley-VCH zur Verfügung gestellt

Vor einigen Jahren stand ich mit schlotternden Knien auf meiner ersten wissenschaftlichen Konferenz. Wie spannend, wie nervenzerreibend … Ein gepflegter Herr mittleren Alters nähert sich wortlos meinem Poster und studiert es konzentriert. Ich bin mir nicht sicher, ob ich ihn ansprechen soll. So ist es mein Gast, der die Initiative ergreift: „Could you quickly walk me through your poster, please?“ Meine Erklärungen sind verworren. Er verliert bereits nach wenigen Sätzen das Interesse.

Nach der Konferenz recherchiere ich: ein renommierter Professor aus Oxford, dessen Arbeit wir mit unserer Methodik gut unterstützten könnten. Ich sah mich schon als Koautor auf einer seiner Publikationen, doch leider reagierte er nicht auf meine Emails. Welch eine vertane Chance.

Wir müssen uns und unsere Projekte ständig vorstellen. Zum Thema „pitchen“, wie kurze Vorstellungsformate im Englischen gerne genannt werden, finden wir viele Anleitungen zu geschliffenen Monologen. Leider sind diese nicht authentisch und neigen dazu, Selbstmarketings überzubetonen. Muss das so sein?

In einer Klassifizierung wäre meine Posterpräsentation Stufe 0: keine Vorbereitung, Gestammel. Der geschlif

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