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Entdecken zwischen Wahrscheinlichkeit und Intuition
Von Wiley-VCH zur Verfügung gestellt
Irving Langmuir definierte Serendipität als die Kunst, von unerwarteten Vorkommnissen zu profitieren.1) In der Chemie geht es dabei um das zufällige und unerwartete Entdecken neuer Verbindungen, Reaktionen oder Phänomene, die sich nicht durch Planen oder Hypothesen vorhersehen lassen. Künstliche Intelligenz (KI) unterstützt die chemische Forschung, indem sie Synthesen automatisiert oder molekulare Eigenschaften vorhersagt. KI hilft zudem, neue Bereiche der Chemie zu erschließen und Prozesse zu beschleunigen – etwa durch autonome Labore, in denen KI-gesteuerte Roboter Hochdurchsatzprozesse durchführen, optimieren und Ergebnisse dokumentieren, oder durch generative Modelle, die neue Verbindungen entdecken. Kann KI auch die Serendipität in der chemischen Forschung ersetzen?
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