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Einstellungsstopp in Berlin

Von Wiley-VCH zur Verfügung gestellt

Ende September trat die Novelle zum Berliner Hochschulgesetz in Kraft und löste damit Kritik bei den Universitätsleitungen aus.

Die Präsidentin der Humboldt-Universität Berlin, Sabine Kunst, ist Ende Oktober von ihrem Amt zurückgetreten. Damit protestiert sie gegen die Novelle des Berliner Hochschulgesetzes. Dieses sieht vor, befristete Anstellungen an Hochschulen abzubauen und garantiert künftig Postdoktoranden, Juniorprofessorinnen und Hochschuldozenten eine unbefristete Anstellung. Die Freie Universität Berlin stellt daher keine Postdoktoranden mehr ein und verlängert laufende Verträge nicht mehr.

Neben Zuspruch von der Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft und den Initiatoren von #IchBinHanna erhält die Novelle weithin Kritik. Der Präsident der Technischen Universität Berlin hält eine Präzisierung des Gesetzes und eine Übergangsregelung für nötig. Peter-André Alt, Präsident der Hochschulrektorkonferenz, fordert eine mitwachsende Grundfinanzierung. Die Berliner Landesrektorenkonferenz befürchtet, dass sich eine Personalstruktur etabliert, die verhindert, dass junge Wissenschaftler mit neuen Ideen an Hochschulen kommen.

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