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Einmal Flussspat — immer wieder Polymer

Von Wiley-VCH zur Verfügung gestellt

Nachrichten aus der Chemie: Sie haben ein Verfahren zur Wiedergewinnung von fluorierten Monomeren entwickelt. Was macht es besonders?

Thorsten Schwalm: Das Up-Cycling schließt erstmals den Fluorpolymerkreislauf. Dadurch reduziert sich der Einsatz von R22, also Chlordifluormethan, als Ausgangsmaterial. Hierdurch wird der strategische Rohstoff Flussspat geschont, was die Umwelt entlastet.

Nachrichten: Warum nutzen Sie für Ihren Prozess den Begriff “Up-Cycling”? Die Zerlegung eines Polymers in Monomere ist doch eher ein Down-Cycling.

Schwalm: Die Ausgangsmaterialien für unser Verfahren sind entsorgungspflichtige Abfälle ohne Wert in der Wertschöpfungskette. Wir überführen diese zurück in das Monomer Tetrafluorethen, TFE. Dieses wird anschließend wieder für die Produktion neuer Fluorpolymere eingesetzt — und das bei identischen chemischen und physikalischen Eigenschaften im Vergleich zu Fluorpolymeren, welche aus TFE über die R22-Route hergestellt werden.

Nachrichten: Welche Mengen verarbeiten Sie? Und zu welchen Kosten?

Schwalm: Unsere Anlage hat eine Kapazität vo

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