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Eingegraben – ausgegraben
Von Wiley-VCH zur Verfügung gestellt
Ausgrabungen sind harte Arbeit, und die Belohnung lässt oft auf sich warten. Im Jahr des Herrn 2003 nahmen meine Tochter und ich spaßeshalber und zur Weiterbildung an Ausgrabungen in der Höhle Sima de las Palomas in Spanien teil. Ein Dutzend Leute, eine Woche Arbeit, und ein einsamer Zahn war die ganze paläoanthropologische Ausbeute. Erst sehr viel später erfuhr ich, dass in den Jahren 2005 bis 2008 an derselben Stelle zusammenhängende Skelette von drei Neandertalern gefunden wurden, die offenbar rituell bestattet worden waren.
Ansonsten buddele ich höchstens mal im eigenen Garten herum. Da ist bisher außer verlorenen Spielzeugen, Hundeknochen und einer tönernen viktorianischen Bierflasche nichts Berichtenswertes aufgetaucht. Für garantierten Ausgrabungserfolg kann man natürlich selbst etwas im Garten vergraben. Entweder als Zeitkapsel für spätere Generationen oder auch für das zukünftige Ich im Dienste der Forschung.
Letztgenanntes machten rund 1000 Freiwillige in der Schweiz. Sie vergruben 2000 Baumwoll-Unterhosen und 12 000 Teebeutel an 1000 Standorten quer durchs Land. Zwei Monate später gruben sie diese Schätze wieder aus, fotografierten sie und schickten die Fo
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