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Ein Verlag für die Chemie

Von Wiley-VCH zur Verfügung gestellt

Vor hundert Jahren entschieden sich die chemischen Gesellschaften Deutschlands, ihre Publikationen, darunter die Berichte und die Zeitschrift für angewandte Chemie, einem Verlag anzuvertrauen: dem Verlag Chemie. Seitdem hat dieser Höhen und Tiefen durchlebt, ist verkauft worden − und hat nebenbei allen gezeigt, wie europäische Zusammenarbeit funktioniert.

Viele wissenschaftliche Gesellschaften wie die britische Royal Society of Chemistry und die American Chemical Society haben eine eigene Verlagsabteilung. Diese gibt Publikationen für die Gesellschaft heraus und verwendet Gewinne aus dem Verlagsgeschäft für die Ziele der Gesellschaft. Die GDCh geht einen anderen Weg. Um Redaktion, Druck und Vertrieb kümmert sich statt eines internen ein externer kommerzieller Verlag: Wiley-VCH. Trotzdem bleibt die GDCh (Mit-)Herausgeberin und (Mit-)Eigentümerin der Produkte. Die Angewandte Chemie ist sogar im Alleinbesitz der GDCh.

Für die GDCh lohnt es sich also, wenn ihre Mitglieder möglichst viel in den GDCh-Zeitschriften publizieren, denn sie bekommt Lizenzgebühren. „Es ist eine Partnerschaft, von der beide Seiten profitieren“, sagt Burkhard König. Der Professor für organ

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