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„Ein Brief vom Nobelpreisträger“
Nachrichten aus der Chemie, Mai 2026, Seite 114, DOI, PDF. Login für Volltextzugriff.
Von Wiley-VCH zur Verfügung gestellt
Helmut Maier, Universität Wuppertal, erhält die Gmelin-Beilstein-Denkmünze der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) für sein Lebenswerk zur Chemiegeschichte. Insbesondere würdigt die GDCh sein Buch Chemiker im „Dritten Reich“, in dem er schildert, wie die beiden GDCh-Vorgängerorganisationen DChG und VDCh in die NS-Diktatur verstrickt waren. Der Preis ist mit 7500 Euro und einer Silbermedaille dotiert. Die GDCh vergibt ihn an Persönlichkeiten, die sich um die Geschichte der Chemie, die chemische Literatur oder die Chemie-Information verdient gemacht haben.
Wie würden Sie Ihre Forschung einem Kind erklären?
Genauso, wie mich als Kind die Faszination packte, als ich in der Bibliothek meiner Heimatstadt die Abteilung für Geschichte entdeckte: Ich würde ein großformatiges und reich bebildertes Buch über die Wissenschafts- und Technikgeschichte aufschlagen – der Alchemist beim Goldmachen, Galileo am Fernrohr, der Büchsenmeister im mittelalterlichen Nürnberg oder die Dampflokomotiven und Zeppeline der Hochindustrialisierung.
Die größte Überraschung meiner Forscherkarriere war, als im Mai 2016 ein Brief aus den USA im Briefkasten lag. Absender: Roald Hoffmann. Mir war der N
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