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Die Nase als Sensor

Nachrichten aus der Chemie, Oktober 2016, S. 982-985, DOI, PDF. Login für Volltextzugriff.

Von Wiley-VCH zur Verfügung gestellt

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In modernen Gesellschaften halten sich Menschen im Tagesverlauf in verschiedenen Innenräumen auf. Dazu zählen sowohl Wohnräume, öffentliche Bildungsstätten und Arbeitsplätze als auch Verkehrsmittel, Einkaufszentren und Freizeiteinrichtungen. Eine gesunde und als angenehm empfundene Raumluftqualität ist daher von besonderer Bedeutung. Diese wird von mehreren Faktoren beeinflusst, die zueinander in Wechselwirkung stehen.

Zu den Einflussfaktoren gehören klimatische Bedingungen, wie Temperatur, relative Luftfeuchte und Luftwechselrate sowie Gebäudecharakteristika und Nutzung. Auch Emissionen chemischer Verbindungen spielen eine entscheidende Rolle. Diese werden sowohl durch Materialien im Innenraum und Mobiliar freigesetzt als auch durch die Raumnutzung, wozu handwerkliche Tätigkeiten, Kochen und die Anwendung parfümierter Raum- und Körperpflegeprodukte zählen.

In der Raumluft nachgewiesene Bestandteile von Produktformulierungen bezeichnet man als Primäremissionen. Chemische Reaktionen im Material können zu Sekundäremissionen führen. Bei den freigesetzten Substanzen handelt es sich in der Regel um flüchtige organische Verbindungen (volatile organic compo

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