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Die Max-Planck-Gesellschaft und die Frauen

Von Wiley-VCH zur Verfügung gestellt

145 Wissenschaftlerinnen in Führungspositionen, darunter etliche Chemikerinnen, haben die Max-Planck-Gesellschaft (MPG) aufgefordert, ihren Umgang mit Frauen zu überprüfen. In einem offenen Brief verdächtigen sie die MPG, weibliche Führungskräfte strenger zu beurteilen als männliche. Die MPG weist den Verdacht zurück. Anlass waren mehrere Fälle, in denen Max-Planck-Direktorinnen Machtmissbrauch vorgeworfen wurde; zuletzt einer kanadischen Archäologin, die in der Folge degradiert wurde. Solche Fälle und der Umgang der MPG damit schrecken nach Ansicht der Unterzeichnerinnen Frauen ab, eine Karriere in der Wissenschaft zu starten. Zudem würde es für die MPG schwerer werden, Frauen und Wissenschaftler:innen aus dem Ausland zu gewinnen, wenn der MPG der Ruf vorauseilt, diese nicht zu unterstützen. Die MPG habe die Pflicht, Frauen und Ausländern, die sie als Direktoren einstellt, eine diskriminierungsfreie Arbeitsumgebung zu bieten und sich aktiv darum zu bemühen, Fehlverhalten bei Führungskräften zu verhindern.

Die Doktorand:innen der MPG, die meist die Leidtragenden von Machtmissbrauch sind, schließen aus ihren eigenen Untersuchungen, dass Promovierende Konflikte

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