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Die Materialsynthesemaschine

Von Wiley-VCH zur Verfügung gestellt

Bevor Materialien hergestellt werden, ist klar, welche Eigenschaften sie haben sollen, aber unklar, welche Elemente dazu geeignet sind. Die kombinatorische Materialforschung durchsucht den chemischen Raum nach geeigneten Kombinationen und spart durch automatisierte Synthese Arbeit, Material und Zeit.

Thomas Alpha Edison stand bei der Kommerzialisierung der Glühbirne vor einem Problem: Mit den Methoden seiner Zeit hätte es Jahrzehnte gedauert, langlebige binäre Legierungen für Glühdrähte in Lampen zu entwickeln.

Damals wie heute verknüpft die kombinatorische Materialforschung Methoden der Parallelisierung und Automatisierung.1,2) Vor kurzem sind Datenmanagement und maschinelles Lernen dazugekommen.

Edison hatte einige Dutzend Assistenten zur Parallelisierung der Experimente eingestellt, die ihre Ergebnisse standardisiert zusammentrugen.3) Die nächste große Innovation der Automatisierung der Materialsynthese ließ fast 70 Jahre auf sich warten. Rudolf Thun und Alfred Boettcher wollten im Jahr 1950 in der Deutschen Gold- und Silberscheide in Hanau neue Legierungen aus Edelmetallen kostengünstig herstellen, denn ein Ingot – die standardisierte

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