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„Die Idee war ziemlich erfolgreich“

Von Wiley-VCH zur Verfügung gestellt

Wolfgang Fritsche leitete von 1976 bis 1988 die Föderation Europäischer Chemischer Gesellschaften (FECS) als Generalsekretär. Diese Vorläuferorganisation der heutigen European Chemical Society wurde 1970 gegründet. Dass dort Chemiegesellschaften aus West und Ost unter einem Dach zusammenkamen, war maßgeblich Fritsches Initiative zu verdanken.

Vor 50 Jahren entstand die FECS, wie kam es zu dieser Gründung?

Die Idee, einen europäischen Verband zu gründen, kam von dem Briten Eric Parker. Er war in den 1960er und 1970er-Jahren Generalsekretär des Royal Institute of Chemistry.

Die Briten waren also eine treibende Kraft der FECS-Gründung?

Am Anfang waren nur Generalsekretäre der westeuropäischen Chemiegesellschaften eingeladen. Ich wollte der Gründung einer Föderation europäischer chemischer Gesellschaften aber nur zustimmen, wenn wir die Chemiegesellschaften hinter dem Eisernen Vorhang einbeziehen. Es war zwar schwierig für mich, die Leute davon zu überzeugen, dass Chemie eine Wissenschaft und kein politisches Thema ist, aber schließlich gelang es mir. Und so fand die Gründung der Föderation in Prag statt.

Eric Parker blieb sehr aktiv in d

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