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Der Wirtschaftschemiker: Im Zeitalter der Kunststoffe

Von Wiley-VCH zur Verfügung gestellt

Uns Chemikern, besonders den Mitgliedern der GDCh, kommt die Rolle zu, über die stoffliche Janusköpfigkeit von Kunststoffen aufzuklären. Wir können Kunststoffen nicht vorwerfen, dass sie langlebig und stabil sind – unter anderem gerade deswegen verwenden wir sie ja. Was wäre also eine ideale Strategie zum Umgang mit Kunststoffmüll? Verbrennen? Erhöht den CO2-Ausstoß. Recyceln? Schaffen wir nicht vollständig (Gruß vom Zweiten Hauptsatz der Thermodynamik). Lagern auf Mülldeponien? Wirft die Frage nach ausreichend Platz auf.

Hundert Jahre nach der Entdeckung durch Hermann Staudinger haben Makromoleküle alle Bereiche unseres Lebens erobert und sind wirtschaftlich bedeutend: In Europa setzen dem Branchenverband Plastics Europe zufolge fast 60 000 Unternehmen mehr als 360 Mrd. Euro um. In Deutschland sind es nach dem Verband der Chemischen Industrie fast 30 Mrd. Euro. Kunststoffe dienen vor allem als Verpackungen (40 Prozent), der Bauindustrie (20 Prozent) und dem Automobilbau (10 Prozent).

Und der Abfall? Laut Plastics Europe werden 42 Prozent recycelt, 40 Prozent thermisch verwertet und 18 Prozent deponiert. Damit ist Europa schon weit: Wie eine Studie des BMB

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