Gesellschaft Deutscher Chemiker
Keine Benachrichtigungen
Sie haben noch keine Lesezeichen
Abmelden

Artikel

Der Spinne ins Netz gegangen

Von Wiley-VCH zur Verfügung gestellt

Goßmann und Kolleginnen zufolge eignen sich Spinnennetze für das Monitoring von Mikroplastik in der Luft. In allen untersuchten Spinnennetzen ließ sich Mikroplastik nachweisen; Polyethylenterephthalat (PET) war neben Reifenpartikeln dominant. Die Polymerverteilung unterschied sich standortbedingt. Durch die Beprobung von Bushaltestellen an unterschiedlich stark befahrenen Straßen ließ sich zwischen verkehrsbedingten (Reifenabrieb und PVC) und anderen (Thermoplasten wie PET) Emissionsquellen unterscheiden.

Spinnennetze bieten also einen einfachen und kostengünstigen Ansatz, die Mikroplastikbelastung in bodennaher Luft zu ermitteln. Vermutlich lassen sich auch zeitliche Trends abbilden. GeD

  • Sci. Total Environ. 2022, 832, doi: 10.1016/j.scitotenv.2022.155008; Bild: orensila / Adobe Stock

Wissenschaft + Forschung

Überprüfung Ihres Anmeldestatus ...

Wenn Sie ein registrierter Benutzer sind, zeigen wir in Kürze den vollständigen Artikel.