Karrierekicks
Der Köder muss schmecken
Von Wiley-VCH zur Verfügung gestellt
Der Titel Ihres Posters oder Vortrags kann darüber entscheiden, ob Sie Ihre Postersession alleine verbringen müssen. Lesbar ab zehn Metern Entfernung zum Poster ist er der erste Kontaktpunkt zwischen Ihrer Wissenschaft und den vorbeiströmenden Homo conferenceus.
Postersessions sind das Überleben des Stärksten in Reinstform. Dutzende, manchmal Hunderte von Postern konkurrieren um die begrenzte Aufmerksamkeit der anderen Konferenzteilnehmer:innen. Unklare Titel? Keine Chance. Eintönige Titel? Weg damit. Titel, die wie der Dateiname Ihrer Dissertation klingen? Flucht!
Bei Vorträgen gilt ähnliches: Hier ist ein schlechter Titel zwar kein Todesurteil, aber Sie starten mit einem Handicap.
Was genau macht einen schlechten Titel aus? Da ist etwa die neutrale Narkose: „Untersuchung des WaaA-Proteins“. Glückwunsch. Sie haben einen Titel gefunden, der weder eine Frage stellt noch eine Aussage trifft. Er existiert einfach. Oder spezialisierter Jargon-Sprech. In Ihrer Community ist das effektiv, doch Menschen außerhalb schreckt er ab. Interdisziplinäre Kooperationen sterben hier einen leisen Tod.
Was gute Titel auszeichnet: etwa eine Frage. „Ist WaaA das Protein, das
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