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Der erstaunliche Klimafußabdruck von Recycling‐Gold

Von Wiley-VCH zur Verfügung gestellt

Der römische Poet Albius Tibullus schrieb in einer seiner Elegien: „Unter Gold verbergen sich oft viele Übel.“ Heute, mehr als 20 Jahrhunderte später, scheint dies trotz der Konfliktmineralienverordnung der EU immer noch richtig zu sein. Aber es gibt Ausnahmen.

Gold ist begehrt, als Schmuck oder als Kapitalanlage. Aber Gold kommt oft aus zwielichtigen Quellen. Mit dem Abbau von Gold wurden Bürgerkriege finanziert. Gold wird oft unter fragwürdigen sozialen Bedingungen und mit ökologisch bedenklichen Verfahren gewonnen. Es werden Cyanide oder Quecksilber ein- und in die Natur freigesetzt, insbesondere im Kleinbergbau (artisanal and small scale mining, ASM, Abbildung unten).

Die Goldrouten: Verschiedene Methoden, um Gold zu gewinnen, mit Marktanteil nach World Gold Council und Klimafußabdruck nach Ecoinvent. ASM: Kleinbergbau (artisanal and small scale mining), WEEE: Elektro- und Elektronikgeräteabfall (waste of electrical and electronic equipment) Bildquellen von oben: serabigold.com, S. Rae/Wikimedia, eigene Aufnahme

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