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„Das ganze komplexe System ändern“ – Interview mit Peter Seeberger

Von Wiley-VCH zur Verfügung gestellt

Als Teil des Strukturwandels für die Zeit nach dem Braunkohletagebau sollen in Sachsen zwei Großforschungszentren entstehen. Einer der Anträge in der engeren Auswahl stammt aus der Chemie: das Konzept Chemresilienz des Potsdamer Max-Planck-Direktors Peter Seeberger.

Nachrichten aus der Chemie: Herr Seeberger, Sie sind Grundlagenforscher. Sie haben aber mit Chemresilienz ein Konzept für ein Großforschungszentrum in Sachsen vorgelegt, das angewandte Forschung betreiben soll. Wie kommt das?

Peter Seeberger: Das Ziel ist, Dinge von der Grundlagenforschung näher an die Anwendung zu bringen und im Anschluss industriefertig zu machen. Das Großforschungszentrum war ausgeschrieben, um zukunftsfähige Arbeitsplätze in der Region nach dem Ausstieg aus der Braunkohle zu schaffen. Als wir uns über das Konzept Gedanken gemacht haben, war unsere erste Frage: Was wird gebraucht?

Und Ihre Antwort?

Es geht um neue Impulse in der Region. Die Chemieindustrie ist dafür genau richtig, weil die im mitteldeutschen Braunkohlerevier extrem stark ist.

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