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Chromatographie ‐ Automatisch derivatisieren für Hochdurchsatz

Nachrichten aus der Chemie, September 2017, S. 903-905, DOI, PDF. Login für Volltextzugriff.

Von Wiley-VCH zur Verfügung gestellt

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Der Fund von Glyphosat in Bier Anfang des Jahres 20161) befeuerte die Diskussion über den Unkrautvernichter auf allen Ebenen, vom Endverbraucher bis zum Gesetzgeber. Die EU-Chemikalienbehörde Echa hat das Herbizid als nicht krebserregend eingestuft, und folglich befürwortet die Europäische Kommission nun eine Verlängerung der Zulassung.2) Daher wird die Substanz in der Landwirtschaft voraussichtlich noch länger eingesetzt werden.

Während für Rückstände von Glyphosat und dessen Abbauprodukt Aminomethylphosphonsäure (Ampa) in Lebensmitteln Höchstgehalte gelten, sind für verarbeitete Produkte wie Bier keine vorgegeben. Um zu prüfen, ob die Konzentrationen die Höchstgehalte in Lebensmitteln und die Grenzwerte beim Trinkwasser überschreiten, hat sich HPLC-MS/MS durchgesetzt.

Die Chromatographie von Glyphosat und Ampa ist anspruchsvoll, da beide Verbindungen polar sind und klassische Umkehrphasensäulen sie nicht ausreichend zurückhalten. Auch stehen wegen der geringen Molekülmasse nur wenige Massenübergänge zur Verfügung, um die Substanzen mit LC-MS/MS zu detektieren.

Um die Polarität zu verringern und die Masse zu erhöhen, werd

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