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Chloridolithate – neue komplexe Anionen aus ionischen Flüssigkeiten

Von Wiley-VCH zur Verfügung gestellt

Die Nachwuchsgruppe um Thiele hat das ungewöhnliche, bereits vorhergesagte tetraedrische Tetrachloridolithation [LiCl4]3– hergestellt. Dazu setzten sie in der ionischen Flüssigkeit (1-Butyl-3-Methylimidazoliumchlorid, BMIMCl) LiFeO2 mit Tetramethylammoniumchlorid um. Die Kristallstruktur von (CH3)4N[LiCl2] enthält über gemeinsame Kanten zu eindimensional-unendlichen [LiCl4/2]2–-Ketten verknüpfte Tetrachloridolithat-Einheiten. Ähnliche Anionen kennt man aus Bromidoargentaten wie (CH3)4N[AgBr2]. Weitere Vertreter der neuartigen Chloridolithate sind (CH3)4N[Li2Cl3] und MMIM[LiCl2] (MMIM = 1,3-Dimethylimidazolium). Darin liegen ähnliche Tetraederketten vor. Der kovalente Anteil der Cl-Li-Wechselwirkung ist in den Chloridolithationen geringer als in anderen komplexen Metallationen, beispielsweise in Silicaten. CH

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