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Brigitte Sarry (1920 – 2017)

Nachrichten aus der Chemie, Oktober 2017, Seite 1047, DOI, PDF. Login für Volltextzugriff.

Von Wiley-VCH zur Verfügung gestellt

Am 19. Juni 2017 verstarb in Berlin Professor Dr. phil. Brigitte Sarry in ihrem 97. Lebensjahr. Das Institut für Chemie der Technischen Universität Berlin trauert um eine verehrte Kollegin.

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Brigitte Sarry wurde am 6. September 1920 in Allenstein in Ostpreußen geboren. In Tilsit – der damals nördlichsten Stadt Deutschlands, wie Brigitte Sarry mit einem Augenzwinkern zu sagen pflegte – besuchte sie die Grundschule und absolvierte auch den ersten Teil ihrer Gymnasialzeit. Nach der Versetzung ihres als Richter tätigen Vaters nach Göttingen legte sie dort 1939 das Abitur ab und nahm ein Chemiestudium auf. Nach dem Vordiplom verbrachte sie ein Trimester an der LMU München. Nach Göttingen zurückgekehrt, wurde sie Hilfsassistentin bei Günther Rienäcker, dem sie 1942 an die Universität Rostock folgte, wo sie im Dezember desselben Jahres diplomierte. Als Assistentin Rienäckers widmete sie sich der Untersuchung der Spinisomere des Wasserstoffs, und am 14. April 1945 erfolgte die Promotion zum Thema „Para-Wasserstoff-Umwandlungen an Cu-Pt-Mischkristallen“.

Neben ihrer Forschungstätigkeit hielt Brigitt

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