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Meinungsbeitrag

Böse, böse Chemie

Von Wiley-VCH zur Verfügung gestellt

Dieses (mittlerweile vierte) Schlaglichtheft der Nachrichten aus der Chemie ist der Nachhaltigkeit gewidmet. Und erstmal einen Glückwunsch: nämlich an Edgar Endlein, den aktuellen Träger des Meyer-Galow-Preises. Er sorgt beim Mainzer Reinigungsmittelhersteller Werner & Mertz (zusammen mit anderen natürlich) für die Nachhaltigkeit: Tenside der hauseigenen Marke Frosch basieren auf regionalen Ölen aus Sonnenblume oder Raps statt auf Kokos- oder Palmfett.

Endlein ist also einer der Guten. Vom Marketing seiner Arbeitgeberfirma lässt sich das nicht unbedingt behaupten: Die hauen in einer Frosch-Werbekampagne nämlich ordentlich auf die Ka … Na, wenn sie wenigstens wirklich da drauf hauen würden! (Werbung ist nun mal nichts für Feingeister.) Nein, sie hauen auf die böse Chemie drauf.

Und warum? Frosch setzt bei den Verpackungen seiner Produkte auf rezyklierbare Kunststoffe. Aber nicht auf irgendwelche, sondern nur auf mechanisch recycelte, denn chemisches Recycling ist Teufelszeug. So zeigt es der Frosch-Werbefilm auf Youtube. Dort „berichtet die mitgenommene Duschgelflasche Chemy von den furchtbaren Erlebnissen, die ihr beim chemischen Recycling widerfahren sind. Ihre

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