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Bleistift, Sägespäne und Harz

Nachrichten aus der Chemie, April 2018, S. 402-404, DOI, PDF. Login für Volltextzugriff.

Von Wiley-VCH zur Verfügung gestellt

Ob beim Spaziergang im Wald oder beim Kauf neuer Möbel: Der Geruch von Holz begegnet Menschen täglich. Er gilt als typisch und generell als angenehm. Welche Substanzen den natürlichen Holzgeruch verursachen, ist nicht leicht herauszufinden, da Holz so viele geruchsaktive wie geruchlose Stoffe enthält.

Holz ist Brennstoff, Baumaterial und Rohstoff für Spielzeuge, Gebrauchsgegenstände und auch Modeaccessoires wie Sonnenbrillen und Uhren. In der Produktion von Wein und Spirituosen gehen Aromen aus Holzfässern, insbesondere aus Eichenholz, in das Füllgut über und sorgen so für den besonderen Geschmack. Diese Substanzen, die durch Röstung des Holzes entstehen, sind weitgehend bekannt.

Bisher kaum erforscht sind die Geruchsstoffe, die das unbehandelte Holz enthält und die für dessen Geruch verantwortlich sind. Mit dem Wissen darüber ließen sich Produkte optimieren: Angenehme Gerüche blieben erhalten, die Entstehung von Fehlgerüchen bei der Verarbeitung oder Behandlung des Holzes würde reduziert oder vermieden.

Holz besteht hauptsächlich aus Cellulose, Hemicellulose und Lignin. Diese Biopolymere werden von Extraktstoffen und wenigen anorganischen Stoffen, etwa Salzen

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