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Billiges Öl und teurer Dollar

Nachrichten aus der Chemie, Juli 2016, S. 762-763, DOI, PDF. Login für Volltextzugriff.

Von Wiley-VCH zur Verfügung gestellt

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Im Jahr 2015 zählte der niedrige Ölpreis für viele Chemieunternehmen zu den Faktoren, die ihre Bilanz beeinflussten.1–3) Denn etliche waren wie der BASF-Chef Kurt Bock von einem Ölpreis von 60 bis 70 US-Dollar (USD) je Barrel ausgegangen. Tatsächlich lag der Ölpreis im Mittel bei 52 USD je Barrel. Das bedeutete für Ölproduzenten und Hersteller von Basisprodukten einen Verlust; sie mussten die niedrigen Preise weit gehend an ihre Kunden weitergeben. Spezialchemiehersteller profitierten vom geringen Rohstoffpreis. Ebenso positiv wirkte im Jahr 2015 der starke Dollar, da dieser die Gewinne aus Exporten beeinflusst. Etwa bei Evonik,2) Akzo Nobel2) und der aus Bayer1) ausgegliederten Covestro stiegen die Gewinne zweistellig. Die Tabelle zeigt Bayer noch inklusive Covestro.

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Unternehmen, sortiert nach Umsatz 2015. * Werte in Mio. US-Dollar, 1 USD ≈ 0,9 Euro; ** Werte in Mio. Schweizer Franken, 1 CHF ≈ 0,9 Euro; *** Werte in Mio. Saudi Rial, 1 SR ≈ 0,2 Euro; # umgerechnet in Mio. Euro; –: nicht ausgewiesen; Ebit:

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