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Bilder einzelner Zellen aus dem Elementmikroskop

Nachrichten aus der Chemie, Dezember 2015, S. 1196-1199, DOI, PDF. Login für Volltextzugriff.

Von Wiley-VCH zur Verfügung gestellt

Im Fokus der Lebenswissenschaften steht der Mensch, der aus Billionen verschiedener Zellen mit unterschiedlichen Aufgaben besteht.1 Lebenswissenschaftler untersuchen Zellpopulationen überwiegend als Lysate, also als eine Menge. Das Ergebnis ist ein Mittelwert, der nicht die ganze Geschichte erzählt. Er lässt uns vielleicht die eine mutierte Zelle übersehen, die für die Entstehung einer Krankheit verantwortlich ist.

Um Unterschiede zwischen Zellen sichtbar zu machen und die Rolle einzelner Zellen zu verstehen, ist es notwendig, diese individuell zu analysieren. Dies erfordert eine robuste, multiplexfähige wie auch eine quantitative Analytik. Vielversprechende Techniken für dieses Forschungsfeld sind beispielsweise Fluoreszenzmikroskopie, Massenspektrometrie, bildgebende Massenspektrometrie und mikrofluidische Chips.

Neu ist ein qualitatives und quantitatives Elementmikroskop auf Basis der Massenspektrometrie mit induktiv gekoppeltem Plasma und Laserablation als Probeneintragssystem (LA-ICP-MS).2,3 Die Idee für die Entwicklung des Elementmikroskops kommt aus der Auswertung von MS-Fingerabdrücken. Zudem ist das ICP-MS ein Multielement

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