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Bilanz 2020: Lanxess

Von Wiley-VCH zur Verfügung gestellt

Der Spezialchemiekonzern Lanxess hat sich im Jahr 2020 umstrukturiert: Er hat keinen Chemieparkanteil mehr, dafür ein Segment mit Produkten, die näher an Verbrauchern als an der Industrie sind.

Der Konzernumsatz des Kölner Unternehmens Lanxess ist im Jahr 2020 um 10,3 Prozent auf 6,1 Mrd. Euro gesunken. Die Dividende soll 1,00 Euro je Aktie betragen – etwa 5 Prozent mehr als im Vorjahr. Der Konzern hat etwa 14 300 Beschäftigte, 3,6 Prozent davon arbeiteten im Jahr 2020 in Forschung und Entwicklung (F+E). Die F+E-Kosten betrugen 108 Mio. Euro, etwa 1,8 Prozent des Umsatzes.

Portfolio verändert

Lanxess hat seine Anteile am Chemiepark-Betreiber Currenta verkauft, was das Konzernergebnis von 240 Mio. Euro im Jahr 2019 auf 908 Mio. Euro im Jahr 2020 steigen ließ. Zudem verkaufte Lanxess das Membran- und das Chromchemikaliengeschäft und will das Lederchemikaliengeschäft veräußern.

Die Akquisitionen: Mit der Übernahme des französischen Biozidunternehmens Intace erhält Lanxess Fungizide für Papier und Verpackungen. Der Konzern schloss den Kauf des brasilianischen Biozidherstellers Itibanyl Produtos Especiais (IPEL) für die Farben- und Lackindustrie ab. Das Por

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