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Bilanz 2018: Boehringer Ingelheim

Nachrichten aus der Chemie, Juni 2019, Seite 35, DOI, PDF. Login für Volltextzugriff.

Von Wiley-VCH zur Verfügung gestellt

Bei Boehringer Ingelheim stiegen im Jahr 2018 die Umsätze. Das umsatzstärkste Medikament brachte aber weniger als im Jahr zuvor.

Das Pharmaunternehmen Boehringer Ingelheim setzte im Jahr 2018 etwa 17,5 Mrd. Euro um. Bereinigt um Währungs- und Einmaleffekte wuchsen die Umsätze um 4 Prozent. Zu den Einmaleffekten gehörte der Tausch von Boehringer Ingelheims Selbstmedikations- gegen Sanofis Tiergesundheitsgeschäft Merial. 46 Prozent des Umsatzes erhielt das im Jahr 1885 gegründete Familienunternehmen aus der Region Amerika und 30 Prozent aus Europa.

Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung (F+E) stiegen auf 3,2 Mrd. (+2,8 %) Euro. Die Investitionen in Sachanlagen waren mit etwa 1 Mrd. Euro (+9 %) so hoch wie noch nie. Die Zahl der Mitarbeiter stieg auf insgesamt 50 370 (+2 %).

Humanpharmazeutika trugen 12,6 Mrd. Euro zum Gesamtumsatz bei (währungsbereinigt +5,1 %). Das Atemwegspräparat Spiriva war mit 2,4 Mrd. Euro (–11,4 %) das umsatzstärkste Medikament. Die Investitionen in F+E betrugen 2,8 Mrd. Euro.

In der Tiergesundheit waren die Antiparasitika Nexgard, Frontline und Heartgard sowie der Impfstoff Ingelvac Circoflex am umsatzstärksten. Der Umsatz betr

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