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Bauchemie

Beton und Additive fürs Klima

Von Wiley-VCH zur Verfügung gestellt

Bauwerke und Bauchemikalien helfen auf ihre Art, Kohlendioxidemissionen zu verringern. So geht es etwa bei Brücken um das CO2, das während des Baus frei wird, oder um die Energie, die der Bau erfordert. Und aus der Geschichte lässt sich lernen, langlebig zu bauen.

Wärme dämmen ist nicht alles. So sieht es Andreas Gerdes, wissenschaftlicher Leiter im Bauwesen am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und sagt: „Klimapolitik und Kohlendioxidreduktion ohne einen substanziellen Beitrag des Bauwesens werden nicht funktionieren.“ Für den Vorsitzenden der GDCh-Fachgruppe Bauchemie konzentrierten sich die Maßnahmen zurzeit auf Wohngebäude und hier im Allgemeinen auf Energiesparmaßnahmen, speziell auf die Wärmedämmung. Diese Maßnahmen werden während der Gebäudenutzung wirksam, lenken aber den Blick oft ab vom Kohlendioxid, das während des Baus freigesetzt wird, und von der Energie, die dieser erforderte (embodied carbon und embodied energy).

Ganz in den Hintergrund geraten Bauwerke, die nicht geheizt oder mit Strom versorgt werden, darunter Autobahnbrücken. Die

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