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Ausgeforscht: Krabben im Wirkstoffcocktail

Nachrichten aus der Chemie, Januar 2018, Seite 99, DOI, PDF. Login für Volltextzugriff.

Von Wiley-VCH zur Verfügung gestellt

Wirkstoffe sollen eigentlich in unserem Körper wirken und uns gesund oder glücklich machen. Oder beides. Dann gibt es noch die Nebenwirkungen, die uns krank machen. Die müssen auf dem Beipackzettel so detailliert aufgeführt sein, dass sich empfindliche Naturen bereits vom Lesen schlechter fühlen.

Was nicht auf dem Beipackzettel steht, sind die Nachwirkungen vom Wirkstoff oder seiner Abbauprodukte, wenn wir sie ausgeschieden haben. Und diese Nachwirkungen nehmen zu, sowohl qualitativ als auch quantitativ. Mehr und mehr Pharmawirkstoffe und ihre Abbauprodukte sorgen für immer komplexere Cocktails im Abwasserstrom, die der Abwasserwirtschaft zunehmend Probleme bereiten.

Das Abwasser in Großstädten enthält inzwischen so viele Wirkstoffe, dass Gesundheitsbehörden es nutzen, um Statistiken über Drogenmissbrauch zu erheben. Wie eine Studie in Dutzenden von europäischen Städten zeigt, lassen sich die illegalen Rauschmittel Kokain, Amphetamin, Ecstasy, Methamphetamin und Cannabis nachweisen.1) Mit Abwasser lässt sich der reale Drogenkonsum inzwischen besser ermitteln als durch Umfragen oder Polizeirazzien.

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