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Ausgeforscht: Dem Bücherwurm auf der Spur

Nachrichten aus der Chemie, Oktober 2017, Seite 1075, DOI, PDF. Login für Volltextzugriff.

Von Wiley-VCH zur Verfügung gestellt

Beim Stöbern in seiner Sammlung kostbarer alter Landkarten und Drucke fiel dem Biologen Blair Hedges eines Tages auf, dass manche seiner Holzdrucke weiße Flecken aufwiesen, die ein Wurmloch im Holzblock abbilden. Dabei erforschte er an der Pennsylvania State University und seit dem Jahr 2014 an der Temple University in Philadelphia Vögel und Reptilien. Er ist fleißig, hat 124 Arten neu beschrieben und benannt, zudem zahlreiche Gattungen und höhere taxonomische Gruppen.

Sein Hobby aber ist das Sammeln alter Drucke, insbesondere Landkarten aus der Renaissance. Beim Abschalten nach getaner Forschungsarbeit scheint es nicht so recht geholfen zu haben. Zuerst entwickelte er ein neues Datierungsverfahren für Kupferstiche auf der Grundlage von Linien, die wegen der Kupferkorrosion allmählich dünner werden.1) Dann fand er die Löcher in den Holzdrucken. Hier waren offenbar vor Jahrhunderten Holzwürmer am Werk gewesen, die genau genommen keine Würmer, sondern Käferlarven sind.

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