Meldung
Aus der Forschung
Von Wiley-VCH zur Verfügung gestellt
Reaktionswege im Griff | Reaktionsnetzwerke katalytischer Systeme lassen sich erstmals automatisch modellieren, wie Robidas und Legault von der Universität Sherbrooke, Kanada, zeigen. Ihr Ansatz begrenzt die sonst schnell möglichen Reaktionsschritte von Millionen auf Tausende. Ein neues Konzept basierend auf „atomaren Reaktivitäten“ bewertet, welche Bindungsänderungen plausibel sind, und verwirft früh unwahrscheinliche Reaktionen, beispielsweise den Bruch von Doppel- oder Dreifachbindung. Ein „neophiles“ kinetisches Modell filtert zusätzlich Zwischenstufen und reduziert das Netzwerk auf relevante Pfade. So lassen sich auch größere Systeme rechnerisch erfassen. Für Gold(I)-katalysierte Reaktionen reproduziert das Modell teils die Produktverteilung der Experimente. Bei der Reaktion eines Eninols (Abbildung) entsteht im Experiment das Hauptprodukt Biphenyl in 75 % Ausbeute. Das Modell sagt 49 % vorher und nennt zwei Nebenprodukte, die im Labor nicht entstehen. CM
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