Gesellschaft Deutscher Chemiker

Nachruf

Armin de Meijere (1939 – 2025)

Nachrichten aus der Chemie, März 2026, Seite 75, DOI, PDF. Login für Volltextzugriff.

Von Wiley-VCH zur Verfügung gestellt

Mit seiner Forschung prägte Armin de Meijere die physikalisch-organische Chemie und die Übergangsmetallkatalyse.

Am 17. Dezember 2025 verstarb in Göttingen Armin de Meijere, emeritierter Professor für organische Chemie an der Universität Göttingen.https://eu-central-1.graphassets.com/Aype6X9u2QGewIgZKbFflz/cmm4g7vnf2xfm07ugwtpyh6bx

Armin de Meijere wurde am 18. Mai 1939 in Homberg am Niederrhein geboren und wuchs dort in der Kriegs- und Nachkriegszeit auf. Er studierte ab 1958 Chemie an den Universitäten Freiburg und Göttingen, wo er 1966 bei Wolfgang Lüttke mit einer Arbeit über „Die Konformationen der niederen Bicycloalkyle“ promovierte. Physikalisch-organischen Untersuchungen an Cyclopropylverbindungen blieb er als Postdoktorand bei Kenneth B. Wiberg an der Yale University treu. Zurückgekehrt an seine Alma Mater begann er mit dem Aufbau einer Arbeitsgruppe für seine synthetisch orientierte Habilitation über neue Kleinringverbindungen, die er im Alter von 32 Jahren abschloss. 1972 wurde er zum Universitätsdozenten, zwei Jahre später zum apl. Professor an der Universität Göttingen ernannt. Sein erster Ruf führte ihn als C4-Professor 1978 nach Hambur

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