Gesellschaft Deutscher Chemiker

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Ammoniak und Antimaterie

Nachrichten aus der Chemie, Mai 2026, Seite 66, DOI, PDF. Login für Volltextzugriff.

Von Wiley-VCH zur Verfügung gestellt

Antimaterie transportiert | Ein Team der Europäischen Organisation für Kernforschung (CERN) hat erstmals Antimaterie transportiert. In einem Testlauf fuhr ein LKW 92 Antiprotonen 30 Minuten lang über acht Kilometer um das Laborgelände. Ein Magnetfeld hielt die Antiprotonen bei –269 °C in einer Flasche in der Schwebe, denn diese dürfen keine Materie berühren. Ansonsten löschen Materie und Antimaterie sich gegenseitig aus, und übrig bleibt Energie. Das Ziel der Wissenschaftler:innen ist, die Antiprotonen von CERN bei Genua nach Düsseldorf zu bringen, um dort weitere Untersuchungen durchzuführen.

Nature, doi: 10.1038/d41586–026–00950-w

Ammoniak bei Raumtemperatur produzieren | Forschende aus China haben Ammoniak bei Raumtemperatur und unter Normaldruck hergestellt. Dafür reduzierten sie Stickstoff elektrochemisch zu Ammoniak, als Katalysator dienen Lithiumionen. Bisher bewegten sich die Lithiumionen zu langsam durch das Medium, wodurch Wasserstoff statt Ammoniak entsteht. Eine neue Grenzfläche ändert das. Sie besteht aus zwei Schichten: Die äußere Schicht hilft, die Solvathülle um die Lithiumionen zu lösen, und die innere Schicht verbessert deren Diffusion

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