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Alle kannten jemanden in der Chemie

Nachrichten aus der Chemie, Oktober 2023, S. 16-18, DOI, PDF. Login für Volltextzugriff.

Von Wiley-VCH zur Verfügung gestellt

Die Ausstellung „Arbeitswelt Chemie“ im Chemiemuseum Basel gibt Einblick in die Blütezeit der Basler chemischen Industrie in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Dabei haben die Ausstellungsmacher die Perspektive der Arbeitenden eingenommen, die in Produktion, Dienstleistung, Forschung und Verwaltung tätig waren.

Vor wie nach dem Zweiten Weltkrieg war die Chemie in Basel der wichtigste Produktionszweig. Firmen wie Ciba, Geigy, Hoffmann-La Roche und Sandoz beschäftigten Zehntausende von Menschen. Die damit verbundene Arbeit brachten der Region den Wohlstand, der die Schweiz heute kennzeichnet. Im Ersten Weltkrieg erzielten die Firmen hohe Gewinne, die es ermöglichten, die Produktion in der Zwischenkriegszeit zu modernisieren.

Durch Glück war die Schweiz vom Zweiten Weltkrieg verschont worden, und die Anlagen blieben intakt, während insbesondere Deutschland in Trümmern lag. Zum 1. Januar 1945 vereinbarten die Schweizer Gewerkschaften und die Industrie einen Gesamtarbeitsvertrag (Tarifvertrag), der die Beziehung zwischen Arbeit und Kapital auf eine konstruktive Grundlage stellte.

Zuvor war die Beziehung zwischen Kapital und Arbeit in der Basler Chemie seit der Wende

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