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2-D-Heterostrukturen

Von Wiley-VCH zur Verfügung gestellt

Die Arbeitsgruppe Karunadasa stellt Verbindungen vor, in denen sie schichtartig aufgebaute Metallhalogenidperowskite mit weiteren 2-D-Materialien kombiniert. Hierzu nutzen sie bifunktionale organische Kationen, die die Halogenidometallatschichten und eine weitere Komponente stabilisieren. Ein Beispiel hierfür ist die Verbindung Li2(2-Aminoethansulfonsäure)2CuCl4. Diese enthält CuCl42–-Schichten und eine weitere Schicht, die einen Strukturausschnitt von α-(NH4)LiSO4 darstellt. Nach quantenchemischen Rechnungen können die beiden unterschiedlichen Schichten in den Verbindungen teilweise auch direkt elektronisch koppeln, sodass die optischen Eigenschaften anders sind als bei einfachen 2-D-Perowskiten. Die direkte Kombination zweier unterschiedlicher Schichten in einer Verbindung vermeidet Probleme wie das Auftreten von Defekten oder Degradationseffekten, die etwa bei der mechanischen Exfoliation zur Herstellung von 2-D-Heterostrukturen auftreten können. JH

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