Gesellschaft Deutscher Chemiker
Vom Urknall bis zum Strahlenschutz

Vortrag (Hybride Veranstaltung)

Vom Urknall bis zum Strahlenschutz

Dr. Ursula Hoeppener-Kramar

Karlsruher Institut für Technologie

Der Urknall und die Zeit danach brachte Materie in unser Universum. Ausgangsstoffe waren die Elementarteilchen, am Ende standen die chemischen Elemente, aber auch die Sonnensysteme, also Sterne und Planeten. Verfahren, die dabei zum Einsatz kamen, waren Fusion, Transmutation, Kernspaltung – alles was Energie erzeugt.

Ein chemisches Element wird durch die Zahl der Protonen in seinem Kern definiert, die genaue Masse richtet sich nach der Zahl der Neutronen. Isotope sind Atome eines Elements mit unterschiedlicher Masse. Die Isotope eines Elements sind nicht immer stabil, sondern können auch radioaktiv sein. D.h. sie zerfallen und geben ihre Energie als „Strahlung“ an die Umgebung ab. Diese Energie kann so hoch sein, dass sie menschliche Zellen schädigen kann.

Diese radioaktiven Isotope gibt es seit der Entstehung der Elemente, und sie werden ständig nachgebildet. Sie sind omnipräsent. Zusätzlich erzeugt der Mensch weitere radioaktive Isotope künstlich. Egal woher sie stammt: radioaktive Strahlung muss gemessen, überwacht werden. Dann kann man sie sinnvoll nutzen (für Medizin und Technik) und Schäden verhindern. Das ist Strahlenschutz.

Über dieses Wissenschaftsfeld möchte ich in meinem Vortrag einen kurzen Abriss geben.

Donnerstag, 21. Mai 2026

15:00 – 16:00

Kontaktperson

Donnerstag, 21. Mai 2026

15:00 – 16:00