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Wohin mit den Forschungsdaten?

Nachrichten aus der Chemie, Mai 2017, S. 575-577, DOI, PDF. Login für Volltextzugriff.

Von Wiley-VCH zur Verfügung gestellt

Forschungsergebnisse und die zugehörigen Rohdaten so zu archivieren, dass Wissenschaftler sie finden und weiternutzen können, erfordert eine Infrastruktur. Damit auch kleinere Forschungseinrichtungen eine solche aufbauen können, haben mehrere Forschungsinstitute zusammengearbeitet und ein entsprechendes System entwickelt.

Neben den Big-Data-Wissenschaftsprojekten wie dem Human Genom Project produzieren tausende Forschungsgruppen kleinere Datenmengen, „Long Tail“ oder „Small Data“. Nach Umfragen unter Wissenschaftlern unterschiedlicher Disziplinen arbeitet die Hälfte mit Datenpakten unter 1 GB Größe. Mehr als die Hälfte der befragten Wissenschaftler würde Forschungsdaten gerne auf zentralen Infrastrukturen, etwa Datenrepositorien des Instituts oder der Universität ablegen. Solche Systeme sind aber nicht immer vorhanden. Da die Datenmenge zunimmt, wächst auch der Bedarf an solchen zentralen Systemen, und Forschungsinstitute und Unibibliotheken haben verstärktes Interesse daran, sie einzurichten.1)

Forschungsdatenmanagement bedeutet dabei nicht nur Datensicherung, sondern auch die Such- und Wiederauffindbarkeit, die Zitierbarkeit und das Herunterladen der Da

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