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Vom Denken und Sprechen

Nachrichten aus der Chemie, Oktober 2017, S. 1034-1035, DOI, PDF. Login für Volltextzugriff.

Von Wiley-VCH zur Verfügung gestellt

Die Wissenschaft kann nicht ohne Sprache existieren, und die Sprache beeinflusst, wie ein Wissenschaftler denkt. Zur Zeit hat Englisch hier die Hauptrolle. Das war nicht immer so und kann sich auch wieder ändern.

Als Nicht-Muttersprachlerin, die erst im November 2016 nach Deutschland umgezogen ist, habe ich bemerkt, wie verflochten Sprache und Wissenschaft sind. Als ich in Neuseeland Chemie studierte, ahnte ich nicht, dass ich jemals in einem Land forschen würde, in dem ich eine andere Sprache als meine Muttersprache spreche. Nun baue ich meine Forschergruppe auf der anderen Seite der Welt auf, in Kiel.

Da es britische Siedler waren, die sich vor einigen hundert Jahren in Neusseland niederließen, ist Englisch meine Muttersprache. Der neuseeländische Akzent mit seinen Eigenheiten, etwa der Aussprache von „fish and chips” als „fush and chups“, ist für Nichtneuseeländer nicht immer verständlich. Trotzdem könnte ich es einfach als gegeben hinnehmen, dass Englisch die Sprache der Wissenschaft ist. Trotzdem lerne ich Deutsch und halte es für sinnvoll, in der Wissenschaft nicht nur Englisch zu verwenden.

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