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Stabiler mittlerer Spin in Eisenchalcogenidkomplexen

Von Wiley-VCH zur Verfügung gestellt

DeBeer und Team haben Zustände mit mittlerem Spin in gemischtvalenten dimeren Eisenchalcogenidkomplexen stabilisiert. Die Komplexe des Typs [LFeCh]2 (Ch = S, Se, Te) mit β-Diketiminatliganden L entstehen durch Reduktion der Neutralkomplexe [LFeCh]2 mit KC8. Heisenberg-Austauschwechselwirkung führt entweder durch antiferromagnetische Kopplung (J) beider Eisenatome zu einem Gesamtspin von 1/2 oder durch ferromagnetische Kopplung zu einem Gesamtspin von 9/2. Für den ersten Fall postulieren die Autor:innen eine Stabilisierung von Zuständen mit mittlerem Spin (3/2) durch Doppelaustauschwechselwirkungen (B), die hier erstmals mit Se und Te als verbrückenden Liganden beobachtet wurden. Wie Messung der magnetischen Suszeptibilität, Mößbauer- und EPR-Spektren sowie quantenchemische Analysen nahelegen, geht die Schwächung der antiferromagnetischen Kopplung zwischen den Eisenatomen auf erhöhte Elektronendelokalisierung und verringerte vibronische Kopplung zurück. AH

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