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Schneller, grüner, besser – Trends in der Probenvorbereitung

Nachrichten aus der Chemie, September 2022, S. 62-65, DOI, PDF. Login für Volltextzugriff.

Von Wiley-VCH zur Verfügung gestellt

Immer niedrigere Nachweisgrenzen sowie störende Matrixkomponenten stellen die etablierten Methoden vor neue Aufgaben. Zudem sollen gleichzeitig der Probendurchsatz möglichst hoch und der Verbrauch organischer Lösungsmittel möglichst gering sein.

In der organischen Analytik gehören zur Probenvorbereitung vor allem das Anreichern der zu bestimmenden Analyten und das Abtrennen einer störenden Matrix. Die Probe wird dabei in eine Form gebracht, in der sie sich dem analytischen System zuführen lässt. Häufig ist die Probenvorbereitung der arbeits- und zeitintensivste sowie der fehleranfälligste Schritt des analytischen Prozesses.

Da in den vergangenen zwei bis drei Jahrzehnten Empfindlichkeit und Selektivität der Massenspektrometrie (MS) gestiegen sind, hat sich die Kopplung chromatographischer Trenntechniken mit MS- und MS/MS-Techniken inzwischen zum Goldstandard entwickelt, um komplexe Proben zu untersuchen. Mit der erhöhten Sensitivität und Selektivität der MS verbunden war die Hoffnung, auf aufwendige Probenvorbereitung verzichten zu können. Wegen Störungen durch Matrixinterferenzen funktionierte „dilute & shoot“ jedoch nur bei einem kleinen Teil der Proben.

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