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Schmerzbehandlung ohne Suchtgefahr

Nachrichten aus der Chemie, Oktober 2016, S. 952-954, DOI, PDF. Login für Volltextzugriff.

Von Wiley-VCH zur Verfügung gestellt

Opioide sind oft die einzigen Mittel, die starke Schmerzen lindern, doch sie machen auch abhängig. Das führt immer wieder zu Missbrauch und Todesfällen durch Überdosierung. Forscher stehen vor der Aufgabe, neue Wege zu finden, die Kranken helfen, ohne sie in die Sucht zu führen.

Aus dem Saft des Schlafmohns gewinnen die Menschen schon seit über 200 Jahren das Betäubungsmittel Morphin, auch Morphium genannt. Durch chemische Modifikationen lassen sich aus diesem andere Opiate herstellen, etwa Heroin. In der größeren Familie der Opioide finden sich weitere synthetische und teilsynthetische Substanzen, die ähnlich wirken wie Morphin, da sie im Körper an dieselben Rezeptoren binden.

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Schlafmohn Papaver somniferum. Beim Anritzen seiner unreifen Samenkapseln fließt Milchsaft, aus dem durch Trocknen Opium entsteht. Foto: Mark Nesbitt, Delwen Samuel/Wikimedia Commons

Opioide sind ebenso wie Morphin für die Medizin außerordentlich wertvoll, um starke akute Schmerzen zu behandeln. Sie haben allerdings – insbesondere bei Überd

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