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Salpetersäure zum Rauchen bringen

Von Wiley-VCH zur Verfügung gestellt

Rauchende Salpetersäure ist im Handel nur hochrein zu kaufen und daher teuer – zu teuer für Hochschulpraktika. An der TU Ilmenau synthetisieren die Studierenden die HNOnun selbst als Praktikumsversuch und nutzen dafür historische Anleitungen.

Salpetersäure ist eine der Herzblutchemikalien – in der Synthese wie in der Technik und auch im Praktikum. Ein Blick in die Preislisten der Hersteller zeigt: Konzentrierte Salpetersäure ist, je nach Reinheit, mit 10 bis 20 Euro pro Liter deutlich kostengünstiger als rauchende Salpetersäure, also Säure mit einem Gehalt über 90 Prozent, die zwischen 200 und 300 Euro pro Liter kostet. Außerdem fällt auf: Rauchende Salpetersäure gibt es nur in Qualitäten purum analyticum (p.a.), also Reag. Ph. Eur., ACS oder ähnlich zertifiziert. Technische oder zumindest reine Qualität bieten Chemikalienhändler nicht mehr an. Die Frage, warum es nur die hochreine rauchende Salpetersäure im Angebot gebe, begründete beispielsweise Avantor mit einer zu geringen Nachfrage an anderen Reinheiten.

Der hohe Preis der rauchenden Salpetersäure stellte nun den Einsatz in unseren und sicher auch in anderen Universitätspraktika infrage. Ist die hohe Konzentrat

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