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Rüdiger Mews (1942 – 2019)

Nachrichten aus der Chemie, Oktober 2019, Seite 76, DOI, PDF. Login für Volltextzugriff.

Von Wiley-VCH zur Verfügung gestellt

Am 4. April 2019 verstarb Rüdiger Mews, Professor für Anorganische Chemie in Bremen.

Rüdiger Mews studierte von 1962 bis 1967 in Göttingen Chemie und schloss sich dort der Arbeitsgruppe von Oskar Glemser an. Im Jahr 1970 wurde er mit einer Arbeit über Schwefeldifluoridimide promoviert, einem Thema, dass ihn im Laufe seiner Karriere begleiten sollte. Als Postdoktorand verbrachte er ein Jahr bei Neil Bartlett an der University of California in Berkeley (USA).

Im Jahr 1971 kehrte er nach Göttingen zurück, wo er sich fünf Jahre später habilitierte. Aus dieser Zeit stammen Arbeiten über Thionitrosyl- und Thiaazylfluoridkomplexe von Übergangsmetallen.

Im Jahr 1985 folgte Mews einem Ruf auf eine C4-Professur für Anorganische Chemie an die Universität Bremen, die er bis zum Jahr 2008 innehatte. In den ersten Jahren untersuchte er neben N-S-Doppel- und N-S-Dreifachbindungssystemen fluorhaltige anorganische Ringsysteme. In den letzten Jahren an der Universität Bremen rückten dann die Lanthanoide in sein Interesse, mit denen er lösliche Komplexe zumeist in SO2 herstellte. Auch nach seiner Pensionierung hat er weiter publiziert, hauptsächlich über SNF-Verbindung

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