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Nachruf: Wolfgang Jeitschko (1936 – 2020)

Von Wiley-VCH zur Verfügung gestellt

Am 5. August 2020 starb Wolfgang Jeitschko, Professor für anorganische Chemie an der Universität Münster.

Er wurde am 27. Mai 1936 in Prag geboren. Ab 1956 studierte er Chemie in Wien, wo er im Jahr 1964 bei Hans Nowotny promovierte. Nach Postdoktoraten in den USA und Wien folgten sechs Jahre bei Dupont in der Industrie, bevor er 1975 Professor an der Universität Gießen wurde. 1979 wechselte er nach Dortmund und drei Jahre später nach Münster, wo er bis zu seiner Emeritierung im Jahr 2001 blieb.

Er war einer der Größten seines Fachs, prägte eine ganze Generation von Studenten. Er war ein geradliniger, zuverlässiger Mensch, der in Prüfungen gefürchtet war. Seine Grundvorlesung für allgemeine und anorganische Chemie an der Universität Münster, zu der Studenten der Physik, Chemie und Medizin kamen, war ein Streifzug durch das Periodensystem der Elemente. Man lernte viel über Stoffeigenschaften, Aggregatzustände oder Atommodelle; Experimente veranschaulichten die Theorie.

Bevor Jeitschkos Studenten einen Platz im Grundpraktikum für allgemeine und anorganische Chemie bekamen, mussten sie zunächst eine Klausur bestehen. Damit sie die Studenten experimentell ausbilden

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