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Nachruf: Ralf Steudel (1937 – 2021)

Von Wiley-VCH zur Verfügung gestellt

Ralf Steudel starb am 12. Februar 2021. Mit dem Lehrbuch „Chemie der Nichtmetalle“ schuf er einen Klassiker für die Ausbildung in anorganischer Chemie.

Ralf Steudel war ein neugieriger junger Mann aus einer Unternehmerfamilie in Kamenz/Sachsen, der früh auf eigenen Beinen stand. Mit 18 Jahren entschloss er sich, aus der noch jungen DDR nach West-Berlin „rüberzumachen“, um an der Freien Universität Berlin Chemie zu studieren. Die dabei entfachte Begeisterung für die Chemie ließ ihn seither nicht mehr los. Er wurde im Jahr 1965 von Peter W. Schenk an der Technischen Universität Berlin promoviert, wo er nach seiner Habilitation von 1969 bis zu seiner Emeritierung im Jahr 2003 als Professor für Anorganische Chemie forschte und lehrte.

Ralf würde mir an dieser Stelle vehement widersprechen, denn er war auch darüber hinaus wissenschaftlich aktiv und als geschätzter Berater für Firmen tätig. Seine chemische Leidenschaft galt insbesondere der Chemie des Schwefels und Selens. Wie Anekdoten zahlreicher Freunde besagen, ist das „S“ im Namen Steudel synonym für Schwefel. Kein chemisches Element besit

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