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Tagungsbericht

Moko Siegen 2020 in der Eifel

Von Wiley-VCH zur Verfügung gestellt

Zum 20. Mal trafen sich im August die motorradfahrenden Chemiker und ihre Freunde unter der organisatorischen Leitung von Christoph Malbertz. Die gemeinsamen 400 Kilometer durch die Eifel ergänzte ein Vortrags- und Exkursionsprogramm zur Chemie und Physik des Vulkanismus. Am ersten Abend erinnerte dazu Helmut Endres, in Heidelberg habilitierter Chemiker und Mitglied der Deutschen Vulkanologischen Gesellschaft, an die wissenschaftlich-chemischen Grundlagen. Er erläuterte und demonstrierte dann auf der Exkursion, eingebettet in zweimal 100 kurven-, steigungs- und waldreiche Motorradkilometer, die wichtigsten Beispiele des Vulkanismus in der Westeifel. Darunter waren das Meerfelder Maar, entstanden durch Explosionen beim Zusammentreffen von Grundwasser und Magma und die größte Lavabombe der Eifel. Der Windsborn-Kratersee, der einzige Kratersee nördlich der Alpen, und die Schlackenkegelwand des Wartgesbergs (Foto) bildeten weitere Stationen. Der vulkanologische Teil der Moko Siegen 2020 endete am Maarsattel, wo die nahezu 30 Teilnehmer Blick auf zwei Maare gleichzeitig hatten. Die nächste Moko findet im Sommer 2021 in Rottweil statt.

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