Gesellschaft Deutscher Chemiker

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Mit Kältemaschinen bis zum Nullpunkt

Nachrichten aus der Chemie, Januar 2021, S. 45-47, DOI, PDF. Login für Volltextzugriff.

Von Wiley-VCH zur Verfügung gestellt

Temperiersysteme für Chemielabore, Biotech oder Pharmaproduktion sollen umweltfreundlicher und effizienter werden. Als Innovationstreiber wirken dabei gesetzliche Vorgaben und die Neugier auf Quantencomputer.

In Kühlsystemen mit Kompressortechnik sind voll- und teilfluorierte Fluorkohlenwasserstoffe (FKW beziehungsweise HFKW) durch die F-Gase-Verordnung der Europäischen Union aus dem Jahr 2015 reglementiert. Die erlaubten Obergrenzen für die Vermarktung in der EU sollen Schritt für Schritt sinken.

Wie die Erfolge der Zollfahndung aber immer wieder zeigen, gelangen vor allem HFKW sowohl durch Schmuggel als auch durch Import mit falscher Deklarierung nach Europa.1) Dabei gibt es längst Alternativen.

Fluoriertes ersetzen: Ammoniak, Kohlendioxid, Propan

Welches Kältemittel statt der FKW oder FHKW eingesetzt wird, hängt vom Arbeitstemperaturbereich ab und von den Druckunterschieden, die erforderlich sind, um das Kältemittel zu verflüssigen und zu verdampfen.

Als Kältemittel kommen Stoffe infrage, welche die Hersteller von Temperiersystemen als natürliche Kältemittel bezeichnen, also Ammoniak, Kohlendioxid, Propan oder Ethen. Diese Substanze

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