Gesellschaft Deutscher Chemiker

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Mentoring fördert Frauen in der Wissenschaft

Nachrichten aus der Chemie, Mai 2010, S. 610-613, DOI, PDF. Login für Volltextzugriff.

Von Wiley-VCH zur Verfügung gestellt

Mentoring heißt, dass ein berufserfahrener Mentor Wissen an eine weniger erfahrene Person, den Mentee, weitergibt. Er unterstützt sie bei ihrer beruflichen oder persönlichen Entwicklung. Es gibt Mentoringprogramme, die speziell Frauen bei ihrer Karriere unterstützen. Denn obwohl Frauen ihren Kollegen in nichts nachstehen und europaweit mehr als die Hälfte der Studierenden (55 Prozent) und der Absolventen (59 Prozent) stellen, sinkt der Frauenanteil, je weiter es auf der Karriereleiter nach oben geht: Während 48 Prozent der Promovierenden und 45 Prozent der Promovierten weiblich sind, gibt es unter Europas Hochschulprofessoren gerade einmal 18 Prozent Frauen1), in Deutschland 17 Prozent2) und in der Wirtschaft sieht es ähnlich aus.

Mögliche Gründe, warum viele Frauen auf der Karriereleiter irgendwann seitlich abbiegen, sind fehlende weibliche Vorbilder, weniger Unterstützung bei der Karriere, ein schlechterer Zugang zu informellen Netzwerken und die Schwierigkeit, Beruf und Familie unter einen Hut zu bekommen. Um dem entgegenzuwirken, hat sich in Frankfurt ein bundesweit einmaliger Cluster aus vier Mentoringprogrammen gebildet, die untereinander kooperieren und zum Teil a

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