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Laborprozesse und Legoroboter

Von Wiley-VCH zur Verfügung gestellt

Die chemische Industrie automatisiert die Abläufe in ihren Laboren. Und auch in der Forschung kann Automatisierung die Arbeit erleichtern. Wie das geht, lehrt das Chemiestudium bisher jedoch kaum. An der TU München lernen Studierende nun, Pipettier-, Sortier- oder Transportierroboter zu entwerfen sowie Daten automatisiert auszuwerten. Unter Pandemiebedingungen funktioniert die Lehrveranstaltung auch auf Distanz.

In der chemischen Industrie ist die Laborautomatisierung weit entwickelt, in Forschungslaboren finden sich dagegen selten automatisierte Lösungen. Forschungsexperimente sind häufig einzigartig. Sie müssen exakt auf die jeweilige Forschungsfrage zugeschnitten sein. Um flexibel zu bleiben, ist es daher häufig einfacher, das Experiment manuell durchzuführen. Das geht jedoch zu Lasten von Effizienz und Genauigkeit.

Zwar verfügen viele Forschungslabore über vollautomatisierte Messgeräte auf dem neuesten Stand der Technik. Jedoch sind von der Probenvorbereitung bis zur Datenanalyse häufig viele manuelle Schritte notwendig, die sich wiederholen. Für deren Automatisierung fehlen den meisten Chemiestudierenden die Kenntnisse. Daher war es unser Ziel, angehenden Chemi

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