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Kationisches Borol

Von Wiley-VCH zur Verfügung gestellt

Sindlinger und Heitkemper haben ein kationisches Borol hergestellt. Ausgehend von einem Chloroborol erzeugten sie zunächst durch Umsetzung mit kleinen N-heterocyclischen Aminen (NHCs) ein Säure-Base-Addukt. Im Anschluss wird Chlorid mit einem Lithiumalkoxyaluminat abstrahiert, wodurch das kationische Borol mit NHC-Substituent am Boratom entsteht. Die 11B-NMR-Resonanz verschiebt sich dabei von 0,5 auf 73,9 ppm, ist also deutlich weniger tieffeldverschoben als bei neutralen Arylborolen. Reaktionen mit OPEt3 und CO belegen die Acidität des Borolkations; Umsetzung mit Diphenylacetylen liefert ein [4+2]-Cycloadditionsprodukt. AH

  • Chem. Eur. J. 2020, doi: 10.1002/chem.202001916

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